Licht verstehen und richtig einsetzen

Licht ist die wichtigste Zutat in der Fotografie! Das erklärt uns sogar der Begriff → Foto ist das griechische Wort für „Licht“ und Graphé für „Zeichnung“.

In diesem Beitrag erkläre ich Dir, wie Du das Licht für Deine Fotos gekonnt einsetzt und so noch mehr aus deinen Bildern holst.

Die 3 Lichtquellen

Natürliche Lichtquellen

Natürliches Licht wird von Sonne, Mond und Sternen gespendet

Künstliche Lichtquellen

Künstliches Licht bekommst Du z. B. von Glühbirnen, Lichtröhren, LED, Neon und Fotoblitz.

Gemischte Lichtquellen

Beim gemischten Licht stehen Dir von beiden Lichtquellen Teile zur Verfügung.

 Achte darauf, dass Du Deine Kamera gegebenenfalls richtig einstellst, sonst könnten Deine Bilder z. B. einen Blaustich bekommen

Bevor Du also Dein Foto aufnimmst, solltest Du wissen, welche der oben genannten Lichtquelle Dir zur Verfügung steht und von wo das Licht kommt.

Von wo kommt Dein Licht?

Vorderlicht

Strahlt das Licht Dein Motiv von vorne an, handelt es sich um Vorderlicht. Die Lichtquelle befindet sich hinter Dir und auf Deinem Motiv liegt nur wenig bis kein Schatten. Diese Art des Lichtfalls eignet sich für farbstarke Bilder wie z. B. Blumen oder eine Graffiti-Wand.

Seitenlicht

Kommt es von der Seite, so nennt man es Seitenlicht. Das bedeutet, dass Dein Motiv von der Seite angestrahlt wird. Eine Seite Deines Objektes steht also im Schatten. Du kannst mit diesem Licht tolle Kontraste schaffen und Texturen hervorheben. Ich rate Dir aber mit einem Aufheller zu arbeiten. Ein Aufheller kann z. B. ein weißes Blatt Papier oder ein Stück Styropor sein, welches Du so an die Schattenstelle hältst, dass dieser deutlich heller erscheint. Achte darauf, dass man Deinen Aufheller später im Bild nicht sieht.

Gegenlicht

Kommt das Licht von Gegenüber, so bekommst Du Gegenlicht. Die Lichtquelle befindet sich dann hinter Deinem Motiv. Es ist nicht unbedingt leicht mit Gegenlicht zu fotografieren, aber Du kannst damit tolle Effekte erzeugen und z. B. Silhouetten fotografieren.

Qualität

Nun kommen wir noch zum letzten wichtigen Teil im Bezug auf Licht in der Fotografie – die Qualität! Nicht nur die Richtung ist ausschlaggebend für Deine Fotos, sondern auch die Beschaffenheit. Handelt es sich um hartes oder weiches Licht?

Hartes Licht …

… bekommst Du an sonnigen Tagen. Besonders stark ist es zur Mittagszeit, wenn die Sonne am höchsten steht. Es ist extrem intensiv und wirft harte Schatten. Es ist nicht so sehr für Porträts zu empfehlen, aber Du kannst mit diesem Licht eine gewisse Dramatik erzeugen. Das kann sehr interessant und spannend wirken.

Weiches Licht …

… findest Du vor allem an bewölkten Tagen und z. B. auch im Schatten. Dieses Licht erzeugt eine angenehme Streuung und fällt sehr gleichmäßig. Du bekommst so sehr sanfte Schatten und kannst besonders schöne Porträtaufnahmen machen.

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