Nicht mehr lange und glitzernde Christbaumkugeln und strahlende Lichter schmücken wieder Deine Wohnung. Die weihnachtliche Stimmung zieht bei Dir ein und der Duft von frisch gebackenen Plätzchen wandert durch die Räume.

Diese schöne Atmosphäre möchte man am liebsten auch genau so festhalten.
Den funkelnden Lichtertanz der Kerzen, die gemütliche Stimmung beim Beisammen sein, den festlich gedeckten Tisch und die leuchtenden Augen der Kinder wenns ans Geschenke auspacken geht. Doch es ist gar nicht so leicht in diesen Momenten schöne Fotos zu machen. Wie stellst Du die Kamera ein, damit nicht immer alles verwackelt, der Blitz die Gesichter nicht übertrieben aufhellt und die Stimmung so rüber kommt, wie Du sie gerade wahrnimmst?

Ich habe hier 3 Tipps für Dich, die Dir helfen diesem Weihnachtsfoto-Fauxpas entgegenzusteuern.

Tipp 1

Fotografieren mit dem Blitz

Generell bin ich kein Fan vom Fotografieren mit Blitz. Wenn Du jedoch gerne den Blitz nutzt, versuche folgendes zu beachten:

Blitze Personen am besten nicht direkt an. Gesichter werden sehr stark belichtet und man kann nur schlecht Gesichtszüge erkennen. Das ist sehr schade, denn die Freude, die ausgestrahlt wird, geht leider verloren und es entstehen harte Schatten in Deinen Bildern. Oft wirkt es einfach nicht sehr gemütlich und die festliche Stimmung geht verloren.

Du kannst aber versuchen mit einem indirekten Blitz zu arbeiten – so wirkst Du der Überblendung und den harten Schatten entgegen. Richte dafür Deinen Blitz in Richtung Decke oder erstelle Dir einen diffusen Blitz, indem du zum Beispiel ein Tuch vor den Blitz hältst.

Tipp 2

Was kann ich tun statt zu blitzen?

Damit Du den Blitz für Bilder mit weihnachtlicher Stimmung nicht nutzen musst, kannst Du z. B. den ISO-Wert hoch stellen, die Blende niedrig halten und/oder mit einer langen Verschlusszeit fotografieren. Versuche für Personen-Fotografien keine lange Verschlusszeit zu nutzen. Durch die Bewegungen verschwimmen Deine Bilder. Wenn Du jedoch Stillleben, also Deinen Weihnachtsbaum, den gedeckten Tisch oder den Lichterglanz festhalten möchtest, dann rate ich Dir zur langen Verschlusszeit. Hier musst Du dann auch den ISO-Wert nicht so hoch einstellen. Vergiss jedoch nicht, Deine Kamera an einen sicheren Ort abzustellen, sodass nichts verwackeln kann. Ein Stativ ist da natürlich sehr hilfreich, aber es geht auch, wenn Du Deine Kamera auf einen Tisch, einen Stuhl oder eine andere glatte Oberfläche stellst.

Tipp 3

Was lässt sich gut fotografieren?

Du hast Dir sicher richtig viel Mühe gegeben, alles liebevoll weihnachtlich dekoriert und freust Dich auf den schönen Weihnachtsabend mit Deiner Familie. Ich denke, egal wie wichtig es Dir ist diese Weihnachtsstimmung so perfekt wie möglich festzuhalten – ist es noch wichtiger Heiligabend zu genießen.

Lass also Deine Kamera nicht zum Hauptdarsteller des Weihnachtsfestes werden, sondern nutze sie als kleines Accessoire im richtigen Moment. Nämlich für die Augenblicke, für die es sich wirklich lohnt.

Mache ein paar Fotos beim Vorbereiten der Speisen. Vielleicht helfen Dir Deine Kinder dabei! So werden Deine Bilder noch lebendiger und stecken voller guter Weihnachtsstimmung. Auch der festlich gedeckte Tisch und der bunt geschmückte Tannenbaum mit all den Geschenken davor sind schöne Foto-Motive, bevor alles richtig losgeht.

In diesen ruhigen Momenten, lässt sich die Weihnachtsstimmung bei Dir zu Hause wunderbar festhalten, ohne dass Du den ganzen Abend die Kamera mit Dir herumtragen musst.

Ein weiterer Augenblick, bei dem es sich lohnt, die Kamera griffbereit zu haben ist, wenn alle zusammen sitzen und die Kerzen angezündet werden. Auch das Auspacken der Geschenke lässt große Gefühle aufkommen und bietet bestimmt tolles Bildmaterial für die Zukunft. Hier lässt sich die Weihnachtsfreude und das Leuchten in den Augen der Beschenkten nur zu schön ablichten.

Du siehst also, es ist gar nicht so schwer, zu Weihnachten stressfrei schöne Bilder hinzubekommen. Fokussiere Dich auf das Wesentliche und genieße Dein Weihnachtsfest mit der ganzen Familie in vollen Zügen.

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